Geschichte des Museums
Durch testamentarische Verfügung seiner Witwe gelangte der gesamte künstlerische
Nachlass sowie das ehemalige Wohnhaus des Malers und Graphikers
Albert König (1881 - 1944) in den Besitz der Gemeinde Unterlüß mit der Auflage, ein Kunstmuseum zu errichten, welches den Namen
"Albert-König-Museum" tragen sollte.
Am 19. Juni 1987 wurde das Museum feierlich eröffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das umfangreiche Werk Albert Königs steht natürlich im Mittelpunkt der Museumsarbeit. Die wechselnden Ausstellungen behandeln jeweils abgeschlossene Themen aus seinem Schaffen. Er wird jedoch nicht nur als Künstler isoliert gezeigt, sondern zum Beispiel durch gleichzeitiges Ausstellen anderer Künstler zum gleichen Thema auch in einen kunsthistorischen Kontext gestellt.
Das Albert-König-Museum tritt aber auch immer wieder durch attraktive Ausstellungen anderer Kunstrichtungen und Kulturen sowie durch eigene Publikationen in Erscheinung. Heute entspricht das Museum in vielfacher Hinsicht den gehobenen Anforderungen an ein modernes kulturelles Zentrum.
Die zwischenzeitlich erforderlich gewordenen Erweiterungsbauten wurden ebenso wie der Umbau im Inneren des ehemaligen Wohnhauses der historischen Bausubstanz angepasst. Der besondere Charme dieses einzigartigen Kunstmuseums ging dadurch nicht verloren.
Künstlerische Arbeit
Über 12.000 Arbeiten beherbergt das Albert-König-Museum in seinem Archiv. Ein bemerkenswerter Aufschwung für das vergleichsweise kleine und beschauliche Unterlüßer Kunstmuseum, das erst vor etwa zwanzig Jahren mit einem Bestand von rund 1.800 Arbeiten aus dem Nachlass Albert Königs den Grundstock für seine Sammlung gelegt hat. Schenkungen, Dauerleihgaben und Ankäufe haben diesen Bestand kontinuierlich anwachsen lassen. Und mehr und mehr hat sich das Museum mit seinem Sammlungsschwerpunkt „Lüneburger Heide“ einen überregional anerkannten Ruf erworben.
Die Ausstellungen im Albert-König-Museum, die Sammlungsarbeit und das Archivieren aller Kunstwerke werden vom künstlerischen Leiter des Museums, Dr. Klaus Homann koordiniert. Der Celler befasst sich seit Mitte der 70er Jahre mit dem Werk Albert Königs und anderer Künstler Norddeutschlands. Dr. Homann ist seit 1995 Leiter des Museums. Seit 1986 ist er Mitglied im Freundes- und Förderkreis Albert-König-Museum und seit 1987 dort auch im Vorstand tätig.
Stiftung
Zum 01.01.2005 erfolgte eine Umwandlung des Albert-König-Museums, das organisatorisch bis dahin als Teil der Gemeindeverwaltung geführt wurde, in eine Stiftung des privaten Rechts. Sie wurde somit zur Stiftung-Albert-König-Museum Unterlüß.
Die Stiftung hat sich das ehrgeizige aber langfristig erreichbare Ziel gesetzt, eines Tages finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, das heißt sämtliche anfallende Ausgaben aus eigenem Kapital bestreiten zu können.
Der Vorstand der Stiftung setzt sich aus folgenden drei Personen zusammen:
| Vorsitzender |
Kurt Wilks Bürgermeister der Gemeinde Unterlüß |
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| Stellv. Vorsitzender |
Matthias Krüger 1. Kreisrat des Landkreises Celle |
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| Vorstandsmitglied |
Dr. Klaus Homann Künstlerischer Leiter des Albert-Königs-Museums |
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Sie können mit der Stiftung Albert-König-Museum in Kontakt treten. Wenden Sie sich dazu an die Geschäftsführung, die durch die Gemeinde Unterlüß wahrgenommen wird.
Telefon: 0 58 27 / 81 15 oder
81 31
Telefax: 0 58 27 / 81 19
Email:
stiftung@albertkoenigmuseum.de
Freundes- und Förderkreis
Zur Unterstützung in allen Bereichen des Museumsbetriebes hat sich bereits 1987 der Freundes- und Förderkreis Albert-König-Museum e. V. gegründet. Weitere Informationen finden Sie unter einem Extra-Menüpunkt auf der linken Seite.