9. Juni 2012:

Herr Scheitzbach und auch Herr Other sind sicherlich noch vielen Musikinteressierten aus unseren früheren Konzerten „Mein Cello und ich“ und „Klassik Populär“ in bester Erinnerung.
Das Konzert findet am 9.Juni 2012 um 17 Uhr im Albert-König-Museum statt. Preise Erwachsene 14,00 € und Jugendliche 10,00 €. Vorverkauf Frau Staiger 05827/1567, Frau Landgraf 05827/972444, Albert-König-Museum email: ffk@albertkoenigmuseum.de , ab Mai DB-Agentur Heidetor Christel Kern Am Bahnhof 1 Unterlüß.
Konzert zum Advent 2011
Wie immer, wenn die Studierenden des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover nach Unterlüß kommen, traten sie auch in diesem Jahr in einem restlos ausverkauften Ausstellungsaal im Albert-König-Museum auf. Die jungen Studierenden zeigten ihr außergewöhnliches Talent am Klavier, am Violoncello sowie an der Flöte. Als wären diese musikalischen Talente nicht schon besonders genug, bot die junge Künstlerin Marlene Wette in diesem Jahr fünf Lieder dar, und zeigte zu welchen Höchstleistungen ihre noch junge Sopran-Stimme in der Lage war. Bemerkenswert waren auch die Auftritte von Aaron Triebler, sowie Lin-Sha Li und Meng Sun am Klavier. Letzt genannte Künstlerin riss das Publikum mit ihrer Interpretation der Rhapsodie espangnole von Franz Liszt wortwörtlich von den Stühlen. Lange und stehend applaudierten ihr die Besucher nach Abschluss des Konzertes und freuten sich, dass neben ihr auch alle anderen Musiker noch einmal nach vorne traten.
Sichtlich stolz auf die Zusammenarbeit mit dem IFF zeigte sich der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises Albert-König-Museum e.V. Jörg Landgraf in seinem Grußwort. Dass es gelungen sei, die Kontakte zur Hochschule nach Hannover bis heute zu halten, erfülle ihn mit Freude, so Landgraf. Man dürfe sicher sein, dass man von dem einen oder anderen Künstler auch in Zukunft noch hören werde und können die Unterlüßer einmal sagen: Dieser Star der klassischen Musikszene war auch schon einem bei uns im Albert-König-Museum.
![]() Lin-Sha Li und Meng Sun spielen vierhändig Stücke aus dem „Kinderball“ von Robert Schumann |
![]() Nana Mamajewa (links) nimmt zusammen mit den Musikern den Applaus und Dank des Publikums entgegen. |
Konzert zum Advent 2010
Ein volles Haus wartete am 28.11.2010 auf acht junge Musiker, die im Albert-König-Museum ein Konzert der ganz besonderen Art gaben. Die jungen Studierenden des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover zeigten ihr außergewöhnliches Talent am Klavier, an den Streichinstrumenten Violine, Viola, Violoncello sowie an der Flöte. Doch besonders war nicht nur das Alter und herausragende Talent der jungen Künstler, sondern auch die Stückauswahl. Neben Werken großer Meister wie Mozart, Chopin und Beethoven wurden auch Werke zeitgenössischer Komponisten gespielt. So z.B. die Sonatine Nr. 1 op. 35b von Bertold Hummel und die Ballade op. 46 von Samuel Barber.
Sichtlich stolz auf die Zusammenarbeit mit dem IFF zeigte sich der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises Albert-König-Museum e.V. Jörg Landgraf in seinem Grußwort. Dass es gelungen sei, die Kontakte zur Hochschule nach Hannover bis heute zu halten, erfülle ihn mit Freude, so Landgraf.
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Man möchte sich wünschen, dass die Jugend nicht nur auf der Bühne steht, sondern auch auf der anderen Seite im Publikum säße - dort zu den Zuhörern zählten fast ausschließlich Vertreter älterer Generationen. Schade - doch der Verein hatte es geschafft, an andere Stelle Kinder und Jugendliche ins Museum zu locken - beim Öffnen der zweiten Tür des Unterlüßer Adventskalenders...
Unterlüßer Adventskalender im Albert-König-Museum
Am 2. Dezember wurde im Albert-König-Museum das zweite Türchen geöffnet. Der Unterlüßer Adventskalender - eine Aktion der Dorfgemeinschaft und der Gewerbetreibenden, bei der an jedem Tag an einer anderen Stelle im Ort ein symbolisches Türchen oder Fensterchen geöffnet wird - findet bereits zum dritten Mal statt. Und alle die dabei waren können bestätigen: Es war ein sehr schöner Nachmittag! Frau Krebs begleitete die vielen Kinder, die gekommen waren, um mit den ehrenamtlichen Museummitarbeitern Weihnachtslieder zu singen auf der Gitarre. Der Clou: Die Kinder durften sich die Weihnachtslieder aussuchen und zeigten dann ihr Können. Auch unser Bürgermeister Kurt Wilks und einige Mitarbeiterinnen der Verwaltung haben kräftig mitgesungen. Zwischendurch gab es heiße Schokolade für die Kinder und Kaffee und Tee für die Erwachsenen. Alle gemeinsam erfreuten sich an dem Weihnachtsgebäck. Das Kind, das zuerst im Museum eintraf, durfte das Türchen des Advents-Häuschens öffnen. Zum Schluss bekam jedes Kind eine kleine Tüte mit Weihnachts-Leckereien.
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Göttinger Symphoniker geben begeisterndes Konzert
Umjubelter Gaststar des Konzertes war die Schweizer
Koloratursopranistin Andrea Viaricci, ein geballtes Aggregat aus Elan und
Elektrizität. Sie besitzt eine kräftige, emotional gefärbte Sopranstimme, die
sich spielend leicht in den dramatischen Passagen erhebt, die aber auch voll
Zärtlichkeit und kluger Beherrschung in intimen Momenten sein kann. Mit ihrem
koketten Charme und einer beispielhaften Bühnenpräsenz verzauberte sie vom
ersten Ton an das Publikum. Bei Operettenarien wie „Spiel auf deiner Geige“ von
Roland Stolz und Musical-Hits wie „Ich hab getanzt heut Nacht“ aus „My fair
Lady“ wusste sie ihre strahlende und im völlig freien Ausschwingen am
angenehmsten sich entfaltende Stimme optimal zur Geltung zu bringen. Furios und
anmutig entwickelte sie die weiten Bögen. Sinnlich nahm sie den Partien alles
Prahlerische. Frisch und lebensfroh vermittelte sie gute Laune. Und beim
verlockenden Musette-Walzer „Komm Casanova, küss mich“ wäre ihr wohl so mancher
Herr am liebsten aufs Wort gefolgt.
Rolf-Dieter Diehl
Neujahrskonzert am 9. Januar 2010
- Karneval in Venedig -
Das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Göttinger Symphonie Orchester stand unter dem Motto „Karneval in Venedig“. Besonders glücklich ist das Göttinger Symphonie Orchester, dass es den Solotrompeter Reinhold Friederich für die Neujahrskonzerte gewinnen konnte.
Gefördert wurde das Konzert durch die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken und durch die Volksbank Südheide eG. Bürgermeister Kurt Wilks und der ehrenamtliche Museumsleiter Dr. Klaus Homann nahmen den symbolischen Scheck über die stolze Summe von insgesamt 7.465,- € vom Regionalleiter der Volksbank Südheide Kay Schiemann entgegen. Die Volksbank Südheide eG hat sich bei der VR-Stiftung für eine Förderung in Höhe von 6.500,- € eingesetzt und den Betrag selbst noch einmal um knapp 1.000,- € aufgestockt.
Konzert zum Advent 2009
Am 29.11.2009 standen wieder junge Künstler auf der Bühne im Albert-König-Museum Unterlüß für ein Konzert der besonderen Art. Die Studierenden des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover zeigten ihr außergewöhnliches Talent an verschiedenen Instrumenten. Klavier, Viola, Gitarre und Akkordeon - das waren die Soloinstrumente des Abends. Und die ausgewählten Stücke und ihre Darbietung durch die jungen Künstler sorgten für lang anhaltende Begeisterung bei den Zuschauern.
Wir bedanken uns bei der
Futura Stiftung für Kind, Jugend und Kultur, Hamburg
www.futura-stiftung.de für
die freundliche Unterstützung!
Konzert zum Tag der Deutschen Einheit 2009
In höchstem Maße anspruchsvoll gestaltete sich das Konzert am Tag der Deutschen Einheit im Unterlüßer Freizeitzentrum. Zu Gast war traditionell das Göttinger Symphonie Orchester (GSO), diesmal unter der Leitung von Gastdirigent Hermann Breuer. Als Solistin begeisterte die polnische Marimba-Virtuosin Katarzyna Mycka.

(Text/Bild aus Cellesche Zeitung, Rolf-Dieter Diehl)
Neujahrskonzert 2009
Konzert zum Advent
30.11.2008
Schon seit einigen Jahren bestehen gute Kontakte zwischen dem Freundes- und Förderkreis Albert-König-Museum und der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, aus denen eine feste Tradition entstanden ist. Immer zum 1. Advent kommen Studierende des Institutes zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter nach Unterlüß und zeigen ihr Können. So auch am 30. November, an dem junge Schülerinnen und Schüler Werke von verschiedenen Komponisten quer durch alle Epochen zum Besten gaben.
Konzert zum Tag der Deutschen Einheit 2008
"Duftiger Melodienstrauß der Operette"
Pressebericht über das Konzert: Cellesche Zeitung 7.10.2008

Der Freundes- und Förderkreis Albert-König-Museum Unterlüß
hatte am 8. Juni 2008 die Sopranistin Kerstin Weise und die Pianistin Heike
Lindemann für einen ganz besonderen Auftritt gewinnen können. In den Räumen
des Museums erklangen unter anderen Stücke von Johann Strauß,
Georges Bizet und Kurt Weill sowie vielen weiteren, meist modernen Komponisten.
Die Reise durch die musikalische und nicht immer bitter ernste Welt der Liebe
und all ihrer Begleiterscheinungen begann bei Arien aus klassischen Opern und
Operetten. Sie machte dann einen kurzen Abstecher in die Welt der Musicals und
endete in einer wunderbaren Auswahl von Chansons.
Neujahrskonzert 2008
"Wo die Citronen blüh'n"
Begeisterung
– mit diesem Wort lässt sich wohl am besten beschreiben, was
die mehr als 120 Zuhörer während und auch noch lange nach dem
Konzert fühlten. Der erst 9-jährige Emanuel Ratiu spielte
kurze Stücke von Bach, Glinka und Prokofjew auf dem großen
Flügel und das ganz ohne Noten - faszinierend. Wie auch die
11-jährige Morian Sonnet, die mit ihrer Gitarre dafür sorgte,
dass man zu den Klängen von Torrobas Melodien in Gedanken durch
spanische Dörfer spazierte und sich an nichts mehr als der Sonne
erfreute. Schade, dass die Stücke irgendwann zu Ende waren. Star
des Abends, wenn man überhaupt solche Unterschiede machen darf,
war vermutlich die 11-jährige Meng Sun, die ebenfalls am Klavier
ihr überragendes Talent präsentierte. Technisch einwandfrei,
ausdrucksstark und temperamentvoll spielte sie Variationen,
Präludien und ein Rondo – und das so überzeugend, dass
der Applaus kaum abklang. Wer glaubte, dass das nicht mehr zu toppen
war, sah sich eines Besseren belehrt. Lisa Taiyang Liu holte aus ihrer
Violine alles heraus was der Tonumfang hergab, was die Zuhörer zu
spontanen Bravo-Rufen verleitete.
Faszination Tango
3. Oktober 2007
Überzeugend, leichtfüßig und explosiv
Göttinger Symphoniker spielen Tango
Emotion wurde großgeschrieben beim Konzert der Göttinger Symphoniker im Freizeitzentrum in Unterlüß. Vor vollbesetztem Saal spielten die Musiker Tango – und boten ihren Zuhörern damit ein mitreißendes Konzerterlebnis unter der Leitung von Hermann Breuer. Gaststar des Abends war der Argentienier Carlos Bueno, der mit seinem Auftritt für eine authentische Interpretation der Musik sorgte.
Ein mitreißendes „Konzert zum Tag
der deutschen Einheit“ lieferte das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) unter
der Leitung von Hermann Breuer bei seinem traditionellen Gastspiel im voll
besetzten Unterlüßer Freizeitzentrum.
Unter dem Motto „Faszination Tango“ bot das GSO eine hochklassige Vermählung von musikalisch technischer Brillanz und Leidenschaft, die so überzeugend und leichtfüßig nur selten gelingt. So erlebte das begeisterte Publikum einen explosiven Mix, der die leicht verruchten Tango- und Milonga-Melodien in hoch emotionale Kunstwerke verwandelte: melancholisch und aufbrausend, erotisch und voller Leidenschaft.
Der argentinische Gaststar des Abends, Carlos Buono (Bandoneon), spielte seine Soloparts dem Charakter des Genres entsprechend sehr introvertiert und verzichtete auf vordergründige Virtuosität. So entstanden eindringliche, authentische Interpretationen. Dabei erwies er sich als Meister seines Instrumentes, der sowohl im zarten piano-Bereich verzauberte als auch in ekstatischen Momenten zu überzeugen wusste. Mal mit gefühlvollen Rubati, mal mit expressiv-pointierter Melodik begegnete er den Werken ausgewählter Tango-Komponisten, darunter Altmeister Astor Piazzolla.
Zum Bandoneon traten Ulrike Payers präzise Klavierbeiträge. Es war ein Genuss, die kitzligen Staccati und vollgriffigen Akkorde der brillanten Frankfurter Pianistin zu verfolgen. Sei es die Eleganz der variierenden Themenumspielungen oder die sich aufbäumenden und schmerzhaft klagenden Empfindungen: Der ungemein dichte und dennoch feingliedrige Sound des Klaviers verlieh den typisch brüchigen Texturen der Tangorhythmen eine besonders prägnante Note.
Breuer leitete feinfühlig, zurückhaltend, aber exakt. Und seine Musiker, die seinen Einsätzen auch bei variierendem Tempo akkurat folgten, markierten mit dieser Reibung den unverwechselbaren Pulsschlag des Tangos, geadelt von feinsten Flageolett-Tönen. Einfach fantastisch die Präzision der Kontrabässe, die durchsichtige Klarheit der piani, die grazilen Passagen von Flöte und Oboe. Die Musiker gaben den Stücken spannungsvolle Reflexe und eine konstant brodelnde Intensität. Faszination Tango – das Motto war Programm.
Traditionelle
Klassik und populäre Musik bestimmten das Neujahrskonzert des Göttinger
Symphonie Orchesters am 6. Januar um 17 Uhr im Unterlüßer Freizeitzentrum. Carl
Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“
stand als Motto über der schwungvollen Mischung, bei der Chefdirigent Christoph
Mueller mit seinem unvergleichlichen Temperament den Taktstock schwank. Zwei
Klarinettenconcertinos (Solist: Dimitri Ashkenazy), Korngolds „Straussiana“
sowie Werke von Jean Sibelius und Edward Elgar bildeten reizvolle Kontraste zu
Johann und Josef Strauss.
„Wunderkinder“
könnte man sie nennen, die jungen Studierenden des Instituts
zur Frühförderung
musikalisch Hochbegabter (IFF). Neun Kinder und Jugendliche gestalteten
einen
abwechslungsreichen Kammermusikabend, der dem Publikum noch
für lange Zeit den
Advent verschönerte. Neben Stücken der
großen bekannten Komponisten Bach,
Beethoven und Tschaikowsky, spielten die 6 bis 16-jährigen
Schüler auch moderne
Stücke von Prokoview, Bonneau und Milhaud.
Drei Tage nur hatte das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) bis zur Generalprobe Zeit, das Programm „Hollywood in Unterlüß“ einzustudieren. Und was Gastdirigent Hermann Breuer in diesen 15 Übungsstunden aus den Vollblutmusikern herausgeholt hatte, davon konnten sich die rund 400 Zuhörer im Unterlüßer Freizeitzentrum genussvoll überzeugen. Beim traditionellen „Konzert zum Tag der Deutschen Einheit“ wurden sie vom GSO mit unvergesslichen Evergreens der Filmmusik verzaubert, Melodien, die zwischen verzärtelter Melancholie und expressiver Dramatik wechselten. Breuers souveränes Dirigat war bei aller Bombastik von sinnvoller Zurückhaltung und wohlproportioniertem Zugriff geprägt. Er setzte ganz auf Kontrast und Steigerung. Herrlich wie er „Doktor Schiwago“ die Flötentöne beibrachte oder wie „Dr. No“ im James-Bond-Thema von den Trompetern den Marsch geblasen bekam. Und bei der bekannten Filmmusik zur klassischen TV-Serie "Mission Impossible", die in den 70ern als "Kobra, übernehmen Sie!" über westdeutsche Fernsehschirme flimmerte, mutierten die Symphoniker schließlich mit fetzigem Sound zur ausgelassenen Big Band.
Wenn
der Ohrwurm erst einmal auf der Welt ist, fragt ihn niemand mehr nach
seinen Eltern. Und dem Evergreen ist es egal, aus welchem Umfeld er
stammt. So ist es kein Wunder, dass viele der Filmmusik-Komponisten nur
Kennern des Genres geläufig sind. Etwa Georges Auric, dessen
romantisches „Moulin Rouge“ hemmungslos schmachtend
auf Gefühle setzt. Oder Vincent Youmans, dessen “Tea
For Two” als Urtyp des Cha-Cha-Cha gilt und mit seiner
exquisiten Percussion Tanzstunden-Erinnerungen beim Publikum wachrief
und manches längst eingeschlafene Tanzbein im Publikum wieder
durchblutete. Oder auch James Horner, dessen weltberühmter
„Titanic“-Kassenschlager vom GSO mit prickelnder
Dramatik bis ins flüsternde pianissimo mitreißend
remixed wurde.
![]() Miriam Sharoni |
Zum Publikumsliebling avancierte Gesangsolistin Miriam Sharoni. In ihrem in Mittellagen dunkel getönten, weich timbrierten und doch zu voller Attacke fähigen Sopran verband sich lyrische Wärme mit glutvoller Leidenschaft bis zur dramatischen Eruption. Sie sorgte mit „My Heart Will Go On“ aus „Titanic“ wie auch als „Evita“ für gebannte Stille unter den Zuhörern. Das GSO lieferte quasi das Licht, und ihr leuchtender Sopran ließ es bei jedem ihrer Liedvorträge erstrahlen. Ob in der romantischen Mondnacht-Stimmung am „Moon-River“ oder bei der emotional überbordenden Oscar-prämierten „Love Story“, man könnte bei ihrer Musik geradezu in den Himmel tanzen, so durch und durch trifft sie mitten ins Herz. Höhepunkt war dabei die entfesselte wortlose Vokalise aus „Spiel mir das Lied vom Tod“, bei der sie mit ihren funkelnden Koloraturen in höchsten Lagen das Publikum nahezu in einen Zustand der Atemlosigkeit versetzte. Leider wurde ihre im piano samtige Stimme in den unteren Lagen jedoch zu häufig vom Orchester-Tutti verschluckt. |
„Time To Say Goodbye“ hieß es am Ende musikalisch bei Standing Ovations, mit denen sich die begeisterten Zuhörer drei Zugaben des enthusiastisch aufspielenden Orchesters erklatschen konnten.
Text: Rolf-Dieter Diehl